Stress ist negativ für Zellalterung und erhöht das Krebsrisiko

In einer Reihe von Studien konnte gezeigt werden, dass psychische Belastung die DNA schädigen kann. Chronischer Stress und das Gefühl, der Situation nicht entkommen zu können, führen dazu, dass eine erhöhte Zellalterung stattfindet. Chronischer Stress kann sich negativ auf die Aktivität der Telomerase, eines Enzyms zur Verlängerung der Telomere auswirken, so dass die Telomerlänge in den PBMC (peripheral blood mononuclear cells) abnimmt.

Telomere sind kleine stabilisierende DNA-Kappen an den Enden der Chromosomen, die mit fortschreitendem Alter immer kürzer werden. Bei besonders stark Belasteten macht das ein um 9-17 Jahre erhöhtes biologisches Alter.

Auch erhöht sich der oxidative Stress und die damit verbundenen DNA-Schäden. Zellen mit diesen Schäden werden normalerweise u.a. von NK-Zellen (natürliche Killerzellen) eliminiert. Eine Reihe von Studien belegen, dass Stress auch zu einer geringeren Anzahl/Aktivität von NK-Zellen führen kann. Eine geringere Aktivität oder Anzahl dieser NK-Zellen korreliert mit einem erhöhten Krebsrisiko.

Generell kann man sagen, dass eine gute Ernährung und eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen den Körper vor den Auswirkungen des Stresses schützen können.

Um Stress abzubauen, kann Yoga einen guten Beitrag leisten. Auch können viele pflanzliche Mittel sich positiv auf das vegetative Nervensystem und das Nervensystem an sich Einfluss nehmen.

Zeitmanagement und die Konzentration auf das wesentliche können auch dazu beitragen, Stress abzubauen.